Lange Zeit wurde uns gesagt, Schönheit läge im Auge des Betrachters. Glaubt man jedoch der Behauptung von Julie McCaffrey aus dem Jahr 2007, dann hat Schönheit mehr mit Wissenschaft zu tun, als man denkt. Ihre Hypothese bezieht sich auf die Engländerin Kelly Brook und den wissenschaftlichen Beweis dafür, dass das Model den perfektesten Körper der Welt besitzt. Sie wirft die wichtige Frage auf, ob wir mithilfe wissenschaftlicher Studien subjektive Dinge wie Schönheit in objektive Tatsachen verwandeln können.

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Ben Jones, Professor am Institut für Neurowissenschaft und Psychologie an der Universität Glasgow hat eine Gemeinsamkeit in der Wahrnehmung von Schönheit entdeckt. Jones leitet das Face Research Lab, ein Labor für Gesichterforschung, in dem unter anderem die Wahrnehmung verschiedener Gesichter und die dabei hervorgerufenen sozialen Reaktionen erforscht werden. Er ist zu dem Schluss gekommen, dass, „Männer jeder Herkunft und Kultur ähnliche Gesichter attraktiv finden. Sie bevorzugen kindliche Gesichter mit großen Babyaugen mit gewölbten Augenbrauen, was mit einem hohen Östrogenspiegel einherzugehen scheint.“

Wie es scheint, haben Menschen eine psychologische Veranlagung, bestimmte Menschen attraktiver zu finden als andere. Tatsächlich könnte der „Betrachter“ also relativ wenig Einfluss darauf haben, wie er Schönheit wahrnimmt. Die Wissenschaft scheint Julie McCaffreys Behauptung, Kelly Brook habe den perfekten Körper, zu stützen, doch was meint ihr?


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