Nachdem ihre Mutter im November 2008 verstarb, begannKirsty Mitchell im Jahre 2012 mit ihrer Fotoserie Wonderland. Ursprünglich war die Arbeit an diesem Projekt eine Strategie, um nach dem Todesfall auf andere Gedanken zu kommen und die dahingeschiedene Mutter Maureen zu ehren. Maureen war Englisch-Lehrerin und hatte eine Schwäche für Bilder- und Märchenbücher. Das brachte Kirsten auf die Idee, mit einer eigenen Fotoserie ein unkommentiertes Bilderbuch im Stile eines Märchens zu entwickeln; damals hatte sie noch keine Vorstellung davon, wie sehr sie in diesem Projekt aufgehen würde. Anfangs sollte die Arbeit im Laufe eines Sommers abgeschlossen werden, doch letztlich wurden fünf Jahre daraus und sie schoss sehr viel mehr Fotos als geplant. Das folgende Video gibt euch einen Einblick hinter die Kulissen bei den Aufnahmen zum Motiv „Gaia - The Birth of an End“ aus Kirstys Wonderland

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Wenn man sieht, wie penibel Kirsty bei den Aufnahmen zu „Gaia“ vorgeht, wird schnell klar, mit welcher Hingabe und Intensität sie ihre Arbeit verfolgt. Das Schminken, die Körperbemalung und das Anbringen der Kostüme verschlingen mehr als einen kompletten Tag, aber um überhaupt so weit zu kommen, verbringt Kirsty Monate mit der Perfektion der einzelnen Elemente ihrer Fotografien. In einem Blog auf ihrer Internetseite erklärt Kirsty, dass sie für die Planung einiger ihrer Charakter bis zu einem Jahr benötigt und weitere fünf Monate, um diese Ideen dann wirklich umzusetzen. An ihrer Seite steht der Hair- und Make-up-Artist Elbie Van Eeden, der ihr hilft, für jeden ihrer Charakter eine eigene Welt aufzubauen. Durch Kirstys frühere Tätigkeiten als Mode- und Kostümdesignerin und Dank ihre Erfahrung in der Kunstgeschichte, kann sie eine einmalige, schöpferische Kraft in ihre Fotografien einbringen; ihre Bilder sollen keinen Sinn ergeben, vielmehr will sie mit ihnen eine Geschichte erzählen, die in einer imaginären Welt stattfindet und nur mithilfe einer Kamera offenbart werden kann.      

Was haltet ihr von Kirstys „Gaia - The Birth of an End“? Gefällt euch die fertige Arbeit? Und was denkt ihr über den langen und intensiven Entstehungsprozess von Kristys Aufnahmen? Schreibt uns eure Meinung in einem Kommentar!