Als Christian Schallert seinen Eltern das erste Mal seine winzige neue Wohnung präsentierte, erklärten sie ihn für verrückt. Sie konnten sich schlecht vorstellen, wie jemand auf nur 24 Quadratmeter halbwegs gut leben kann. Doch ihn störte das keineswegs, die Enge faszinierte ihn vielmehr. Zusammen mit der Architektin Barbara Applloni machte er sich dann an den Umbau des Appartements und schuf ein wirklich gemütliches Zuhause. Zum einen ließ er sich dabei von den „klaren Linien eines kleinen japanischen Heims“, zum anderen von der platzsparenden Möblierung eines Schiffes inspirieren.       

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Schallert und Appllonis Werk begeisterte uns beim SF Globe. Diese elegante, moderne Wohnung bietet jetzt alles, was das Herz begehrt. Die Art und Weise wie die Einrichtung auf nur 24 Quadratmeter untergebracht ist, macht dieses Appartement zu einem Musterbeispiel einer modernen, funktionalen Lebensweise.  

Christian Schallert erkannte in dieser winzigen Wohnung ein Potenzial, das jedem anderen verborgen blieb. Als er seine Mutter zum ersten Mal die steile, schmale Treppe zu seinem neuen Appartement hinaufführte, war sie total schockiert. Der Aufstieg dauerte schon eine halbe Ewigkeit ... 

Nach 100 Stufen erreichten sie endlich Christians Wohnung im 5. Stock und öffneten die Eingangstür. Seiner Mutter fiel es schwer, die Fassung zu wahren, als sie das Chaos erblickte. Warum Christian diese Wohnung gekauft hatte, ging für sie über jede Vorstellungskraft. Hier war es dunkel und überall blätterte die Farbe von den Wänden. Die Bude war am Auseinanderfallen.   


Doch Christian verfolgte einen Traum. Für ihn war dieses Objekt perfekt. Und nun, nachdem er seine Vision verwirklicht hat, ist es nur legitim, sich zu wundern, ob das wirklich dieselbe Wohnung ist. Es ist bemerkenswert wie sich alles nahtlos und unscheinbar in die Wand einfügt. Niemand würde auch nur annehmen, dass dieses Appartement alles hat, was man für ein bequemes Leben braucht.


Hinter jedem Wandsegment verbirgt sich etwas Nützliches.

Für Christian war es sehr wichtig, eine voll funktionsfähige Küche zu besitzen.


Er hat sogar einen großen Kühlschrank und einen Gefrierschrank ... 


und ausreichend Platz für all sein Geschirr und seine Küchenutensilien,

einen Mikrowellenherd,
einen Geschirrspüler (selbst in größeren Wohnungen ein Luxus),

und einen Schrank für sämtliche Lebensmittel.

Des Weiteren besitzt er einen Kleiderschrank, in dem all seine Klamotten Platz finden. Die Tür ist mit einem Spiegel versehen, in dem man sich von Kopf bis Fuß begutachten kann, wenn man weit genug weg steht. 
Sein Badezimmer ist voll ausgestattet. Es bietet eine offene Duschkabine, ein Waschbecken und Regale für all seine Hygieneartikel und Geräte, wie beispielsweise einem Föhn. 


Das einzige heimliche Örtchen ist die Toilette (worüber wir ganz froh sind!). 

Und Überraschung! Er hat sogar an ein Versteck für seine Toilettenlektüre gedacht.

Christian ist ledig und reist gerne, doch das hält ihn nicht davon ab, seine Freunde zu einem Abendessen einzuladen, wann immer es möglich ist. Hierzu muss er einfach nur einen Tisch umklappen, der sich perfekt in die Küche eingliedert. 

Er ist in der Lage, sein Haus so umzufunktionieren, wie er es gerade braucht. Hier sieht man, wie er sein Bett zu einer Sitzbank macht, denn er erwartet seine Freunde zu einem Abendessen.  


Christian witzelt, dass er Süßigkeiten in rauen Mengen essen kann und dank seiner dynamischen Wohnung trotzdem fit bleibt. Er liebt es, ständig herumzutüffteln und Gegenstände zu bewegen, wie etwa sein Bett, das er aus einem Podest herausfahren kann.

Wenn Christian auf der Couch entspannen will, zieht er sein Bett einfach nur ein Stückchen heraus und fertig ist die Sitzgelegenheit.

Das ist super, denn sein Fernseher schwenkt in diese Richtung aus.


Christian berichtet, einmal über 40 Gäste gehabt zu haben. Glücklicherweise besitzt er eine kleine Veranda auf dem Dach des Gebäudes, sonst wäre es wahrscheinlich ganz schön eng gewesen!

Das Beste an einer so kleinen Wohnung ist wohl die Tatsache, dass alles immer in Reichweite ist. Denkt doch nur mal an all die Momente, in denen ihr durstig im Bett lagt und zu faul wart, den langen Weg in die Küche auf euch zu nehmen. Das kann euch in Christians Wohnung nicht passieren. Er muss sich kaum zwei Meter weit bewegen, um ein Getränk aus seinem Kühlschrank zu nehmen.


Schaut euch das folgende Video an und nehmt an einer Führung durch Christians Wohnung teil. Habt ihr schon einmal solch ein kleines Heim gesehen, dass derart gut gestaltet ist? Wäre das Leben in Christians Appartement auch etwas für euch? Würdet ihr es eurem jetzigen Zuhause vielleicht sogar vorziehen? Schreibt uns eure Meinung in einem Kommentar!