"Das Thema Bevölkerungswachstum ist ein ernstes Problem, dem sich die Welt gegenwärtig stellen muss. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) lebten bis 1960 nur 34 % der Weltbevölkerung in städtischen Gebieten — im letzten Jahr stieg dieser Prozentsatz auf ganze 54 %. Bei einer voraussichtlichen Wachstumsrate von 1,5 % pro Jahr zwischen 2015 und 2025 ist die Wahrscheinlichkeit, dass die meisten von uns früher oder später auf multifunktionale Möbel angewiesen sein werden, durchaus gegeben. 

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Ein Möbelstück, das sowohl als Liegesofa als auch als Kaffeetisch dienen kann, ist für Menschen mit Platzproblemen definitiv nützlicher als ein Einrichtungsgegenstand, der nur einem dieser Zwecke gerecht wird. Wandelbare Möbel haben seit der Erfindung des Wandbetts eine große Entwicklung erfahren, wie dieses Sofa von ProTeas, einer Möbelfirma aus Griechenland, beweist. 

Interessanterweise erfand William Murphy das Wandbett nicht aus Platzgründen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war es für eine Dame nicht schicklich, das Schlafzimmer eines Mannes zu betreten, was Murphy, der in einer Atelierwohnung lebte, Schwierigkeiten bereitete. Der Legende nach entwickelte er das Wandbett, um sein Appartement mehr wie ein Salon statt wie ein Schlafzimmer aussehen zu lassen. Ein Jahrhundert später bedienen wir uns erneut seiner Idee, jedoch aus einem völlig unterschiedlichen Grund.

Dieses raffinierte Sofa ist bei weitem nicht das einzige wandelbare Möbelstück da draußen. Es gibt sogar noch interessantere Exemplare. Zum Beispiel hat ein französisches High-End-Unternehmen eine Luxusversion des Wandbetts entwickelt, das nicht aus der Wand, sondern aus der Decke geklappt werden kann. Anders als Murphys Erfindung sind diese Möbelstücke wahre Must-haves — man kann sich nur schwer eine Wohnfläche vorstellen (ob klein oder groß) die mit einem dieser Betten nicht positiv hervorstechen würde."